Was die Bilder noch wissen

Was die Bil­der noch wissen

Aurich blickt auf eine abwechs­lungs­rei­che Geschich­te als frie­si­sches Regierungs- und Han­dels­zen­trum zurück, das im Lau­fe der Jahr­hun­der­te von preu­ßi­scher Ver­wal­tung und einem wach­sen­den Bür­ger­tum geprägt wur­de. Der dörf­li­che und beschau­li­che Cha­rak­ter der Klein­stadt wan­del­te sich in den 1960er Jah­ren grund­le­gend, als mas­si­ve Bau­maß­nah­men und der stei­gen­de Auto­ver­kehr das Stadt­bild unwi­der­ruf­lich ver­än­der­ten. Dank des umfang­rei­chen Bild­ar­chivs von Ste­fan Dunk­mann, das über 40.000 his­to­ri­sche Doku­men­te umfasst, bleibt die­se Epo­che leben­dig und wird in inter­ak­ti­ven Vor­trä­gen im Schüt­zen­haus Aurich prä­sen­tiert. Die­se Ver­an­stal­tun­gen brin­gen Ein­hei­mi­sche und Besu­cher durch per­sön­li­che Gesprä­che, Erin­ne­run­gen und alte Auf­nah­men zusam­men, wodurch ver­ges­se­ne Geschich­ten anschau­lich reak­ti­viert wer­den. Die moder­ne Nut­zung von Social Media hilft zudem erfolg­reich dabei, auch jün­ge­re Gene­ra­tio­nen für die loka­le His­to­rie ihrer Hei­mat zu begeistern.

 

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